Päffgen Kölsch



Die Kölner Brauerei Päffgen ist die einzige überlebende der kleinen Hausbrauerein aus dem vergangenen Jahrhundert. Das Ambiente ist hier sehr rustikal, aber genau das macht den Charme der kleinen Brauerei aus. Vorne im Ausschank wird das Bier getrunken, dass wenige Meter weiter im Sudkessel gärt. Eine Theke gibt es hier ebenfalls nicht, diese wird durch die Schänke ersetzt wo die Köbes das Bier zapfen, welches nur in Runden bestellt werden kann.

Zu finden ist die kleine Schänke am Heu Markt Richtung Rheinufer. Gegründet wurde sie im Jahr 1883 in der Sternengasse. Nach dem 2. Weltkrieg schien ersteinmal das aus für die Brauerei gekommen zu sein, da alle Gasträume komplett zerstört wurden. Nach einem schwierigen wieder Aufbau um 1949 herum, ist die Kneipe eine der ersten Anlaufstellen für Kölner die ein gutes Bier auf traditionelle Weise trinken möchten.

 

 


Lommerzheim

„Die kölscheste aller Kölschen Kneipen“ wie sie von den Einheimischen Kölnern und Kennern genannt wurde ist das Lommerzheim in Köln-Deutz, es befindet sich in der Siegesstraße 18. Bis 2004 wurde die rustikale Kneipe von dem Ehepaar Hans und Annemie Lommerzheim geführt. Das verwahrloste Mobiliar sowie die wahrscheinlich niemals renovierte Inneneinrichtung und die besonderen Inhaber haben das Lommerheim zu dem gemacht was es heute ist. Es gibt einige schöne Anekdoten über das Gasthaus, z.B. soll der alte Lommerzheim Bill Clinton als Gast abgewiesen haben, da aus Sicherheitsgründen keine Stammgäste hätten kommen können. Bier durfte man nicht bestellen, der Wirt brachte es dahin wo es gerade gebraucht wurde. Bis zu letzt hing noch ein altes Actien Bier Schild an der Gaststätte obwohl dieses Bier seit ewigkeiten nicht mehr ausgeschenkt wurde.

Wegen all diesen kleinen Eigenheiten hat das Lommerzheim einen Kult Status erreicht. Das Essen beschränkte sich auf rustikale Küche, das Lommerzheim bot allerdings verhältnis mäßig grosse Steaks an, sodass sich niemals jemand pber die magere Auswahl beschwert hätte.

Nach dem Ende an Sylvester 2004 wurde die Kneipe nach 4 Jahren neu eröffnet. Ein halbes Jahr später starb Hans Lommerheim auf einer Urlaubsreise.

 

Einrichtung und Erfolg

Wie eben schon erwähnt entsprach die Einrichtung bis 2004 weitgehend derjenigen bei Eröffnung der Kneipe. Schäden wurden nur im Notfall behoben und höchstens ein paar kaputte Stühle ausgetauscht sowie durch diverse Andenken ergänzt. Es gab nur wenige Plätze an der Theke und nur einige wenige Tische. Bis zur Schliessung durch die Lommerzheims existierte nicht einmal eine Musikanlage oder eine Zapfanlage.

Das Publikum bestand in der Hauptsache aus Deutzern und Kölner Stammgästen sowie Messegästen. Der sonst sehr stille Hans Lommerzheim und seine besondere Art sowie Schlagfertigkeit, bescherte ihm den Titel „kölsches Original“. Aus diesem Grund fand er schnell Erwähnung in einschlägigen Reiseführern, was den Erfolg des „Lommis“ schnell steigerte.

Heute wird die Gaststätte im Zeichen des „alten Lommis“ weitergeführt, einige Andenken wie die alte Thekenlampe findet man heute noch wieder.

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