Reissdorf Kölsch


Brauhaus Reissdorf

Die Obergärige Brauerei Heinrich Reissdorf wurde 1894 gegründet und ist seitdem eine Institution in Köln. Die Reissdorf Brauerei ist die erste seiner Art, die 1936  die Flaschenabfüllung von Kölsch einführte. Gerade heute ist das Reissdorf sehr beliebt unter Jugendlichen. Erst mit einer Marketing-Kampagne “ Echt Kölsch“ wurde der beliebte obergärige Weizensaft zum meist getrunkenen Bier im Großraum Köln. Reissdorf konzentrierte sich seitdem kontinuierlich auf die Kölsch-Produktion, während andere Brauereien abwarteten und bei Reissdorf produzieren liessen. Dies sicherte dem Unternehmen eine gute Stellung auf dem Markt.

Die alte Brauereistätte im Severinsviertel musste wegen Platzmangel nach Rodenkirchen verlegt werden, wo sie nun seit 2002 steht. Die alte Gaststätte an der Brauerei musste ebenfalls weichen, bis ein neues Brauhaus an der Severinstrasse 51 mit dem Namen „Zum alten Brauhaus“ gebaut wurde.

Das Stil des Hauses ist kurz beschrieben: Hier gibt es deftige Küche in einem historisch modernen Ambiente. Es wirkt sehr rustikal genau wie die gut bürgerliche Küche.

 

Unkelbach (Reissdorf Kölsch)

Vor ca. 70 Jahren eröffnete das Haus Unkelbach an der Weyertrasse 112. Der damalige Besitzer Karl Unkelbach war erst 22 Jahre alt und hatte sich eine Konzession für eine Gaststätte aushändigen lassen, welche 15 Jahre erfolgreich bestehen sollte. Sie bestand aus einer langen Theke und einer recht kleinen Kegelbahn. Leider wurde der komplette Bau im 2. Weltkrieg zerstört, sodass Karl Unkelbach nach einer Alternative suchen musste. Schliesslich fand er sie in der Luxemburger Strasse, wo die Gaststätte bei der Hausnummer 262 in Köln – Sülz neu aufgebaut wurde. Auch dieses Haus wurde durch den Krieg völlig zerstört, sodass man sich erneut nach einem neuen Haus umgeschaut hat. Fündig wurde Karl Unkelbach im Nachbarhaus auf der Luxemburgerstrasse 260, wo das Haus Unkenbach seitdem steht und erfolgreich geführt wird.


Einige Zeit lang wurde das Haus verpachtet, was dem Ansehen und der Art und Weise wie das Haus geführt wird, aber nicht geschadet hat. Mit viel Wohlwollen nahm die Gaststätte die Form eines typischen kölschen Brauhauses an. Viele Kölner mögen das Haus wegen der urigen Ausstattung und den traditionellen Köbesen. Das geniale Essen, auch hier typisch rustikal und bäuerlich , setzt das Tüpfelchen auf dem i. Das Restaurant ist auch sehr beliebt bei prominenten Besuchern in Köln, was die Fotos z.B. von Johann Lafer, den Höhnern usw. an den Wänden beweisen.

Um 1994 herum übernahm der Sohn der Eheleute Unkelbach das Restaurant und brachte es so wieder, was die Geschäftsführung angeht, in Familienbesitz. Nach eigenen Angaben möchte er die Gaststätte in kölscher Tradition weiterführen und den Gästen noch in 70 Jahren die selbe Qualität und Herzlichkeit bieten, die das Restaurant berühmt gemacht haben.

FacebooktwitterFacebooktwitter