Der Kölner Dom

Das erste was einem Besucher zum Junggesellenabschied/ Junggesellinnenabschied in Köln ins Auge fällt, wenn er durch den Haupteingang des Kölner Bahnhofs in die Innenstadt möchte ist der Kölner Dom. Das Wahrzeichen unserer Stadt. Die Kölner sind nicht ohne Grund stolz auf dieses monumentale Bauwerk, das bereits 1248 begonnen wurde und erst über 600 Jahre später  anno domini 1880 mehr oder weniger fertiggestellt wurde.  Er wurde 1972 durch das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ zum Weltkulturerbe ernannt. Das die Arbeiten am Dom bis heute andauern, zeigt wie wichtig er immernoch für die meisten Menschen ist. Aus diesem Grund möchten wir ihnen hier etwas über die Geschichte des Doms erzählen.


Öffnungszeiten:

Der Dom ist mehr als eine Reise wert. Eine besichtigung des Zentralen Dom Schiffs oder der Schatzkammern, sowie das besteigen des höchsten Gl0ckenturms oder das besuchen einer Mess-Feier können zu einem Erlebnis der besonderen Art werden. Für alle Interessierten finden sie nachstehend die Öffnungszeiten des Kölner Doms. Falls jemand eine Messe besuchen möchte verweisen wir auf die Hompage des Kölner Doms: Dom Informationen, hier finden sie zu jedem Wochentag eine Agenda in der aufgeführt wird, wann und welche Messe als nächstes stattfindet. Alle Führungen können neben dem Dom im sogenannten Dom Forum aber auch über das Internet gebucht werden. Welche Führungen angeboten werden ist zum Teil von der Jahreszeit abhängig.

November – April / 6:00 Uhr – 19:30 Uhr

Mai – Oktober / 6:00 Uhr – 21:00 Uhr


 

Turmbesteigung

Öffnungszeiten:

Januar – Februar / 9:00 – 16:00 Uhr

März – April – 9:00 / 17:00 Uhr

Mai – September / 9.00 – 18.00 Uhr

Oktober / 9:00 – 17:00 Uhr

November – Dezember / 9:00 – 16:00 Uhr

 

An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag geöffnet.

 

 

Eintrittspreise:

Erwachsene / EUR 3,00

Familienkarte / EUR 6,00

ermäßigt (Schüler, Studenten, Behinderte mit Ausweis) / EUR 1,50

Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / EUR 6,00

Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / ermäßigt EUR 3,00

Kombikarte Familie Schatzkammer / Turmbesteigung / EUR 15,00


 

Schatzkammer:

Öffnungszeiten:

Montag – Sonntag

Januar – Dezember / 10:00 – 18:00 Uhr

An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag geöffnet.

 

Eintrittspreise:

Erwachsene / EUR 5,00

ermäßigt / EUR 2,50

Familienkarte / EUR 10,00

 

Kombikarte Schatzkammer & Turmbesteigung / EUR 6,00

ermäßigt / EUR 3,00

Kombikarte Familien Schatzkammer & Turmbesteigung / EUR 15,00

 

Führungen:

Tel.: 0221 – 17940-555

Anmeldungen: Montag bis Donnerstag / 10:00 – 13:00 Uhr

 

Führungen in deutscher Sprache:

Montag -Samstag

11.00, 12.30, 14.00 und 15.30 Uhr

Sonn- und kirchl. Feiertage

14.00 und 15.30 Uhr

Treffpunkt: Hauptportal, innen

 

Erwachsene: 5,00 Euro

Schüler/Studenten: 3,00 Euro

Kurzfristige Änderungen sind bei besonderen Anlässen möglich.

 

Guided tours in English:

Monday -Saturday

10:30 a.m. and 2:30 p.m.

Sunday and Feastday

2:30 p.m.

Meeting Point: Main portal, inside

 

Adults: 6,00 Euro

Children and Students: 4,00 Euro

In case of special events short term changes are possible.

 

Weitere Informationen erhalten sie bei Interesse im DOMFORUM:

Montag – Donnerstag 10:00 – 12:00 Uhr

und 13:00 – 15:00 Uhr

Freitag 10:00 – 12:00 Uhr

Tel.: 0221 92584730

Vorgeschichte:

Der heutige Dom Platz war in der spätrömischen Zeit  der Ort an dem sich Christen trafen und zusammen beteten. Nach vielen wechselnden und immer größer werdenden Kirchen legte man im Jahr 1248 den Grundstein für den heutigen Kölner Dom. Die erste bekannte Kirche von der man weiss wie sie architektonisch aufgebaut war, war der um ca. 870  vollendete karolingische Dom. Dieser wurde bis zur Grundsteinlegung des Doms 1248 immer weiter ausgebaut, bis er schliesslich einer neuen größeren und architektonisch anderen prachtvolleren Kirche weichen musste, dem Kölner Dom. Zuerst musste allerdings die alte Kirche nach und nach abgerissen werden. Bei dem Versuch den Ostchor mit Brandabbruch nieder zu reissen brannte der ganze Bau ab und man musste wieder von vorne beginnen. Nur der Westchor blieb erhalten und wurde provisorisch für die Mess Zeremonien wiederhergestellt.

 

 


1248 Grundsteinlegung

Im Jahr 1146 wurden die Gebeine der Heiligen drei Könige nach Köln gebracht, danach wurde der Dom zu einer der bedeutensten Wahlfahrtskirchen Europas. Aus diesem Grund wurde eine größere und architektonisch andere und prachtvollere Kirche benötigt. um 1248 wurde schliesslich der Grundstein für den neuen Kölner Dom gelegt.


1322

Um das Jahr 1322 wurde der gotische Chor fertiggestellt und eingeweiht. Bedeutende Kunstwerke und Reliquien wie die Gebeine der heiligen drei Könige oder das Gero Kreuz wurden in den Neubau gebracht. Auch bedeutende Bischöfe wurden in den Chorkapellen erneut bestattet.


1530

Nach dem der gotische Chor fertiggestellt wurde, fing man mit den Arbeiten an den Seitenschiffen an. Bis ca. 1530 wurde am Dom gebaut allerdings führten vor allem Geldmangel und kein Interesse am Wahrzeichen der Stadt dazu, dass die Arbeiten eingestellt wurden.


1794

Um das Jahr 1794 herum wurde Köln von Revolutionstruppen beherrscht. Dass Domkapitel floh. So wurde der Dom zum Lagerhaus umfunktioniert, bis er schliesslich um 1801 wieder zum Gotteshaus wurde.


1842

Ironischerweise wuchs gerade in den Jahren in denen der Dom für andere „Zwecke“ missbraucht wurde die sympathie der Kölner für ihr einmaliges Bauwerk, sodass um 1842 herum die Arbeiten fortgeführt wurden.


1880

1880 wurden schließlich die grossen Türme fertiggestellt, auf die man bis heute klettern und eine wunderbare Aussicht auf die Kölner Alt-Stadt geniessen kann.


1945

Von dem zweiten Weltkrieg stark gezeichnet folgten viele Jahre des Wiederaufbaus. Der Kölner Dom überstand mehrere schwere Bombenangriffe, wobei vor allem das Nordhaus und die Türme zerstört wurden. Bis heute sind noch nicht alle Wunden verheilt, auch das Wetter bzw. die Witterung legt Zeugnis an der aussenfassade des Doms ab, sodass die Modernisierungsarbeiten bis heute andauern und wahrscheinlich nie fertiggestellt werden.

 

Fenster

Der Dom wäre nicht das was er heute ist, wenn nicht auch die Fenster ganz besonders herrausstechen würden.

 

Als Beispiel möchte ich hier das älteste, das modernste und das bekannte Kinderfenster kurz vorstellen:

Älteres Bibelfenster 1260:


Es führt  dem Betrachter die heilsgeschichtliche  Verknüpfung von Altem und Neuem Testament vor Augen.

Südquerhausfenster (Richterfenster, 2007)


Das modernste Fenster ersetzt das 1836 eingesetzt Fassadenfenster, welches von Anfang an als zu hell empfunden wurde.
Mit Hilfe eines Zufallsgenerators legte Gerhard Richter den Platz der farbigen Quadrate in den einzelnen Scheiben fest. Allerdings wurde die Farbverteilung nur für eine Hälfte des Fensters bestimmt, in der anderen Hälfte ist sie als Spiegelung wiederholt. (Quelle:http://www.koelner-dom.de/19150.html)

 

Kinderfenster (1965)

Nach dem Dombaufest 1948 sammelten und spendeten Kölner Kinder für ein eigenes Fenster. Das Fenster wurde 1965 entworfen. Man kann eine Szene mit Kindern aus dem alten und neuem Testament erkennen. Auf der rechten Aussenbahn, in der 4. Szene von unten sieht man die Kinder beim sammeln von Geld für das Fenster.

Statistik:

Als letztes möchten wir ihnen einen kleinen statistischen Überblick über den Kölner Dom bieten:

Beschreibung Maße
Gesamtlänge außen 144,58 m
Gesamtbreite außen 86,25 m
Breite der Westfassade 61,54 m
Breite der Querhausfassade 39,95 m
Breite des Langhauses innen 45,19 m
Höhe des Südturmes 157,31 m
Höhe des Nordturmes 157,38 m
Höhe des Dachreiters 109,00 m
Höhe der Querhausfassaden 69,95 m
Höhe des Dachfirstes 61,10 m
Innenhöhe der Mittelschiffe 43,35 m
Innenhöhe der Seitenschiffe 19,80 m
Überbaute Fläche ca. 7.914 qm
Fensterfläche ca. 10.000 qm
Dachfläche ca. 12.000 qm
Umbauter Raum ohne Strebewerk 407.000 cbm
Plätze (gesamt) ca. 4000
Plätze (Stehplätze) ca. 2800
Plätze (Sitzplätze) ca. 1200
Stufen bis zur Turmspitze 533

 

Als Quelle diente uns die Website des Kölner Doms: http://www.koelner-dom.de/ sowie http://www.flickr.com/

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